Andreas Rehberg im Interview: Chancen für Standort-Verbesserungen (1 / 2)

Wo steht der Büroflächenmarkt Hamburg?


News | Hamburg
29.04.2021


Die ersten drei Monate des neuen Jahres sind bereits vorbei. Grund genug, sich ausführlich mit dem aktuellen Stand auf dem Bürovermietungsmarkt Hamburg zu beschäftigen. Im Interview mit der G&B-Pressestelle erläutert Geschäftsführer Andreas Rehberg, wie die Stimmung bei den Unternehmen ist, wobei genau ein Immobilienmakler ihnen helfen kann und wie sich Büromieten und Büro-Neubau entwickeln. Lesen Sie hier den ersten Teil des Interviews.


Foto Andreas RehbergHerr Rehberg, wie sieht es nach dem ersten Quartal 2021 auf dem Büromarkt Hamburg aus?

Andreas Rehberg: Wir hatten tatsächlich einen sehr guten Jahresauftakt mit einem Büroflächenumsatz von rund 135.000 Quadratmetern. Details dazu finden Sie in unserem Marktbericht Büro Hamburg. Immer mehr Unternehmen haben mittlerweile ihre internen Umstrukturierungen abgeschlossen. Sie kennen ihren Flächenbedarf und suchen gezielt nach neuen Standorten. Wenn sie uns kontaktieren, schließen sie auch einen Mietvertrag ab. Es gibt also qualitativ hochwertige Flächengesuche, wenn auch quantitativ weniger.

 
Das klingt nach einem positiven Signal für den Büromarkt Hamburg.

Rehberg: Stimmt. Allerdings gibt es auch Unternehmen, die noch abwarten.

 
Können Sie diese Haltung nachvollziehen?

Rehberg: Nein. Denn je proaktiver ein Unternehmen sich mit seiner Situation beschäftigt und je klarer ihm seine Optionen sind, desto handlungsfähiger ist es. Und handlungsfähig müssen Firmen in diesen sich rasant verändernden Zeiten definitiv sein.

 
Könnten Sie diesen Unternehmen helfen?

Rehberg: Bei Flächen- und Standortfragen auf jeden Fall. Wir können ihnen beispielsweise zeigen, welche Möglichkeiten sie haben und welche davon sich für sie besonders eignen. Dank unseren Erfahrungen mit anderen Firmen in den letzten Monaten wissen wir, was bei anderen funktioniert hat und was nicht. Wir wissen auch, warum das so war, und können daraus Empfehlungen ableiten.

 
Fragen jetzt andere Firmen Flächen an als vor der Pandemie?

Rehberg: Teilweise ja, die einzelnen Branchen haben sich während Corona sehr unterschiedlich entwickelt. Wir haben beispielweise mehr Anfragen von Online-, Gesundheits- und Logistik-Unternehmen. Auch das verarbeitende Gewerbe ist momentan sehr aktiv auf Flächensuche. Dabei kommt dem Standort Hamburg seine Branchenvielfalt zugute: Fällt eine Branche als Flächenabnehmer aus, gleicht eine andere das Nachfrageminus aus, so dass kein Massenleerstand entsteht. Das ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Top-7-Standorten, deren Büromärkte teilweise von einer oder wenigen Branchen dominiert werden.

 
Wie sieht es denn mit dem Leerstand konkret aus?

Rehberg: Die Anzahl an kurzfristig verfügbaren Büroflächen hat unbestreitbar zugenommen. Allerdings in einem absolut gesunden Rahmen.
 

Was genau mit dem „gesunden Rahmen“ gemeint ist, lesen Sie in Teil 2 des Interviews nächste Woche.

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