Sandra Ludwig im Gespräch: Quartiere als moderne Assetklasse

Verschiedene Nutzungsarten auf einem Areal


News | Hamburg
07.10.2021


Verschiedene Nutzungen auf einem Areal – den Reiz von städtischen Quartieren erläutert unsere Investment-Geschäftsführerin Sandra Ludwig im Interview mit der Pressestelle.
 

Foto Sandra LudwigWas macht Quartiere für Investoren so interessant?

Sandra Ludwig: Quartiere wurden als eigene Assetklasse aufgrund der hohen Risikodiversifikation durch die verschiedenen Immobiliensegmente in den vergangenen Monaten immer begehrter. Zudem bieten viele neu entstandene Quartiere eine ESG-konforme Anlegemöglichkeit.
 

Inwiefern?

Sandra Ludwig: Moderne Quartiere können alte und neue Bausubstanz verbinden, diverse Nutzungsarten vereinen und damit einen lebendigen Ort der Vielfalt innerhalb der Stadt bilden. Bei der Entwicklung oder Sanierung von Immobilien können Umwelt- und Klimaziele erfüllt werden. Zum anderen können Investoren Nutzer mit sozialem Hintergrund wie Kitas oder Ärzte in ihr Anlagekonzept einbeziehen.
 

Sind Quartiere das Modell der Zukunft?

Sandra Ludwig: Quartiere spielen künftig eine große Rolle bei der Stadtentwicklung. Vor allem größere Städte beschleunigen ihre Entwicklung durch die Berücksichtigung eines Nutzungsmix in der Neuaufstellung von Bebauungsplänen.
 

Worauf kommt es bei der Quartiersplanung an?

Sandra Ludwig: Alle geplanten Einzelobjekte eines Quartiers müssen in einem Konzept festgelegt werden und in einem städtebaulichen Kontext stehen. Bei der Entwicklung zu einem ganzheitlichen Quartier begleiten wir Investoren, Projektentwickler und Bauträger.
 

Der Nutzungsmix spielt ja eine große Rolle?

Sandra Ludwig: Absolut. Die Vielfalt und die Verteilung der Nutzungen sowie die Mischung der Bewohner – Stichwort Wohnungsdrittelmix – charakterisiert die Eigenart eines Quartiers.
 

Welche Nutzungsarten werden bei Quartieren besonders berücksichtigt?

Sandra Ludwig: Die Nutzungsmischung von Stadtquartieren besteht in der Regel aus Wohnen, Büro und Handel. Diese werden durch weitere Nutzungsarten aus den Bereichen soziale Infrastruktur, Verkehrsinfrastruktur, kulturelle Einrichtungen und Freizeit ergänzt.
 

Die Marzipanfabrik in Bahrenfeld ist ein Beispiel für ein solches Quartier?

Sandra Ludwig: Genau. Auf dem ehemaligen Gelände der Oetker-Marzipanfabrik ist ein lebendiges Quartier mit Großunternehmen, kleineren und mittelgroßen Gewerbe-, Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben entstanden.
 

Gibt es auch ein Quartier, das alle denkbaren Nutzungsarten vereint?

Sandra Ludwig: Ja, ein solches Quartier entsteht gerade mit den Kolbenhöfen in Ottensen. Hier gibt es künftig ein lebendiges Miteinander aus Handwerk, Kunst, Kultur und urbanem Wohnen.

Vielen Dank für das Interview, Frau Ludwig.

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