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Hamburger Industriemarkt


bleibt deutlich hinter Erwartungen zurück

Press release
Hamburg | 22.10.2013
Der Hamburger Markt für Industrie-, Lager- und Logistikflächen schloss das 3. Quartal mit einem Flächenumsatz in Höhe von insgesamt 305.000 m² ab. Nach Berechnungen von Grossmann & Berger ist dies ein Rückgang um 27 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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Nach einem verhaltenen Start ins Jahr 2013 mit 58.000 m² Flächenumsatz im 1. Quartal, der sich im 2. Quartal auf 225.000 m² vervierfachte, wurden im 3. Quartal lediglich 80.000 m² Fläche angemietet bzw. eigengenutzt. Der Eigennutzeranteil belief sich bis zum Ende des 3. Quartals auf 45 % gegenüber gut 39 % im Vorjahreszeitraum. „Zum einen fordern die Hauptabnehmer, Industrie- und Logistikunternehmen, immer noch individuelle Lösungen für ihre Standorte und zum anderen wirkten sich der Haushaltsstreit in den USA und die finanziell problematische Situation vieler EU-Südstaaten verzögernd auf die Entscheidungsprozesse vieler Unternehmen aus“, erklärt Andreas Rehberg, Geschäftsführer von Grossmann & Berger, die aktuelle Lage auf dem Hamburger Markt.

Mehr Umsatz im kleinen Größensegment unter 3.000 m²

Der Rückgang des Flächenumsatzes ist hauptsächlich auf die signifikante Abnahme von Großabschlüssen bzw. Eigennutzerbaustarts über 5.000 m² zurückzuführen. Bis zum Ende des 3. Quartals wurden statt zwanzig derartigen Mietverträgen bzw. Baustarts wie im Vorjahreszeitraum insgesamt nur zehn Abschlüsse registriert. Darüber hinaus sank der Flächenumsatz im Segment zwischen 5.001 und 10.000 m² um 50 %. Im Größensegment 1.001 bis 3.000 m² hingegen stieg der Flächenumsatz um 26 %. Die zwei größten Abschlüsse im 3. Quartal waren Eigennutzerbaustarts: erstens der Gastronomiefachhändler und Schiffsausrüster Werner A. Schulz mit 20.000 m² Hallenfläche im südlichen Hamburger Umland (Am Hatzberg, Rosengarten-Nenndorf, Umland Süd) und zweitens das Abriss-Unternehmen WIWA Wilko Wagner mit 11.700 m² Hallenfläche (Oberwerder Damm 11-22, Hamburg Süd). Das Neubauvolumen durch Eigennutzer erreichte bis zum Ende des 3. Quartals bei 15 Baustarts 136.000 m². Dazu zählte auch der vom Volumen her größte Baustart in diesem Jahr, den DHL für Tom Tailor mit 40.000 m² (Rungedamm 32, Hamburg Ost) im 2. Quartal tätigte.

Logistiker dominieren weiterhin Marktgeschehen

Wie im Vorjahreszeitraum waren zum Ende des 3. Quartals die Logistikunternehmen die stärksten Flächenabnehmer mit einem Anteil am Flächenumsatz von gut 55 % (169.000 m²). Allerdings reduzierte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 14 %. An zweiter Stelle im Branchenranking folgten die Handelsunternehmen, die gut 20 % des Flächenumsatzes (62.200 m²) für sich verbuchten. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum setzte diese Branche jedoch 55 % weniger Fläche um. An dritter Stelle erreichten Produktions-, Industrie- und Handwerksunternehmen mit 52.500 m² einen Anteil von gut 17 % am Gesamtflächenumsatz und blieben gegenüber dem Vorjahr konstant.

Umsatzschwerpunkt im Hamburger Osten

Rund 62 % des Flächenumsatzes (190.300 m²) entfielen unverändert gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf das Hamburger Stadtgebiet. Jedoch verschob sich der Schwerpunkt der Vermietungstätigkeit vom Teilmarkt Hamburg Süd mit einem Anteil von 19 % (58.300 m²) auf den Teilmarkt Hamburg Ost mit einem Anteil von 34 % (104.000 m²) mit Standorten wie Allermöhe und Billbrook. Im Vorjahreszeitraum war das Verhältnis genau umgekehrt. Die weiteren Vermietungsschwerpunkte mit einem Anteil am Flächenumsatz von jeweils rund 14 % bildeten die Teilmärkte Umland Nord-West (43.900 m²) und Umland Süd-West (42.400 m²).

Durchschnittsmiete weiterhin leicht steigend

Der anhaltende leichte Anstieg der gewichteten Durchschnittsmiete setzte sich zum Ende des 3. Quartals weiter fort. Im Vergleich zum Vorjahr stieg diese um 5 % auf 5,05 €/m²/Monat. Die Spitzenmiete (oberstes Preissegment mit einem Marktanteil von 3 % des Vermietungsumsatzes in den abgelaufenen zwölf Monaten) verharrt seit Jahresanfang konstant bei 5,80 €/m²/Monat. Mieten im Spitzensegment sind vornehmlich bei neuen Hallenflächen mit hervorragendem Anschluss an das überörtliche Verkehrsnetz umsetzbar. Für gut gepflegte Bestandflächen im Hamburger Stadtgebiet werden Mieten zwischen 4,00 und 4,50 €/m²/Monat erzielt.

Solides Jahresergebnis für Industrie-, Lager- und Logistikmarkt

„Die Hamburger Wirtschaft erweist sich erfreulicherweise angesichts der Unsicherheiten im Euroraum und in den USA als sehr robust. Aufgrund des schwachen 3. Quartals und den aktuell laufenden Gesuchen, bei denen unklar ist, wann sie zum Abschluss kommen und in die Statistik einfließen, gehen wir bis zum Jahresende von einem Flächenumsatz deutlich unter dem Niveau des Fünf-Jahres-Mittel in Höhe von 490.000 m² aus“, so Andreas Rehberg.
Britt Finke
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