Wissenswertes – Was ist beim Immobilienkauf zu beachten?

Wir beantworten Ihre Fragen


  1. Was ist vor dem Immobilienkauf wichtig?
    1. Auswahl des passenden Immobilien-Typs

    2. Finanzierungsspielraum mit der Bank kalkulieren

    3. Anforderungen an die Immobilie abstecken

    4. Gewünschte Lage ermitteln

       

  2. Wie läuft der Immobilienkauf ab?
    1. Besichtigungen

    2. Bezahlung und Einschaltung eines Notars

       

  3. Was ist beim Immobilien-Erwerb zu beachten?
    1. Haus

    2. Eigentumswohnung

 

1. Was ist vor dem Immobilienkauf wichtig?

Immobilien kauft man meist für einen sehr langen Zeitraum. Daher sollten sich die Käufer vor dem Erwerb mit einigen grundsätzlichen Fragen zur Suche und dem Kauf selbst beschäftigen. Treffen Sie die wichtigen Entscheidungen dabei nicht allein, sondern diskutieren Sie mit Freunden, der Familie und einem fachkundigen Makler. 
 

a. Auswahl des passenden Immobilien-Typs

An erster Stelle steht die Frage nach dem geeigneten Immobilientyp. Sie sollten zunächst abwägen, wie viel Platz Sie benötigen und ob Sie sich Ihre Immobilie mit anderen Eigentümern teilen wollen. Suchen Sie nach einer Eigentumswohnung, einem Reihenhaus –oder doch eher nach einem Einfamilienhaus? Aus dieser Entscheidung heraus ergeben sich die weiteren Schritte für den Immobilienkauf wie die Einschätzung der Kosten und die Auswahl der Lage.
 

b. Finanzierungsspielraum mit der Bank kalkulieren

Das Fundament einer jeden Finanzierung ist eine realistische Auflistung aller eigenen Einkommen und Ausgaben. Erst danach können Sie kalkulieren, wie viel Geld Ihnen im Monat für einen Kredit zur Verfügung steht. Zudem sollten Sie mit Ihrer Bank absprechen, wie Sie Ihr Eigenkapital am effektivsten einsetzen können und wie es die Höhe Ihres Kredits beeinflusst. Die monatliche Rate sollte so berechnet werden, dass Sie zu Ihrem Leben passt und Sie sich die Raten auch in Zukunft leisten können. Beachten Sie außerdem, dass mit dem Kauf einer Immobilie zwar die monatliche Miete entfällt. Die Nebenkosten bleiben aber weiterhin bestehen und die Instandhaltungskosten und Gewerbesteuern kommen noch hinzu. Hier steht Ihnen auch unser leistungsfähiger Finanzpartner, die Hamburger Sparkasse AG, gern als Partner zur Seite. 
 

c. Anforderungen an die Immobilie abstecken

Die ersten Fragen zum Immobilientyp und Ihrem finanziellen Spielraum sind geklärt. Nun können Sie mehr ins Detail gehen und Ihre Anforderungen an die Immobilie festlegen. 
  • Soll Ihre Immobilie neu sein? Oder können Sie sich auch einen Altbau vorstellen?
  • Wie groß soll das Objekt sein?
  • Haben Sie Nachwuchs geplant oder wünschen Sie sich noch weitere Kinder?
  • Planen Sie die Immobilie auch für das Wohnen im Alter? Dann sollte sie ebenerdig liegen oder einen Aufzug besitzen. 
  • Benötigen Sie Stauraum in Form von Keller oder Dachboden?
Auch ein großer Garten kann im Alter womöglich nur noch mühsam unterhalten werden. Als junge Familie mit Kindern dagegen ist etwas Freiraum zum Spielen und Entspannen von Vorteil. 
 

d. Gewünschte Lage ermitteln

Die Lage einer Immobilie ist ebenso wichtig wie das Objekt selbst. Je besser die Lage, desto wertbeständiger ist auch die Immobilie. Zwischen angesagten Stadtvierteln und einer ruhigen Lage in ländlichen Regionen bestehen daher auch preislich große Unterschiede. Die Entscheidung über die Makrolage Ihrer Immobilie (Region, Stadt oder Stadtteil) ist dabei der erste Schritt. Sind Sie eher der Stadtmensch oder zieht es Sie hinaus ins Grüne? 
 
Zudem sollten Sie sich intensiv mit der Mikrolage Ihrer Immobilie beschäftigen. Dazu gehört die Planung Ihres zukünftigen Arbeitsweges ebenso wie die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und die räumliche Nähe zu Freunden und Verwandten. Auch auf die Infrastruktur lohnt ein prüfender Blick. Sind Schulen, Ärzte, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten gut erreichbar? 
 

2. Wie läuft der Immobilienkauf ab?

a. Besichtigungen

Achten Sie darauf, dass der erste Besichtigungstermin an einem Werktag und bei Tageslicht stattfindet. Sie bekommen so einen realistischen Eindruck der Lichtverhältnisse in den Räumen. Auch den Geräuschpegel aus den Nachbarwohnungen und des Straßenverkehrs können Sie so gezielt wahrnehmen. Prüfen Sie genau, ob die Raumaufteilung der Immobilie Ihren Vorstellungen entspricht: Welche Zimmer lassen sich gut als Schlafzimmer, Arbeitsraum oder Wohnstube nutzen? Wenn Sie das Objekt weiterhin interessiert, sollten Sie noch einen zweiten Besichtigungstermin ausmachen. 
 
Auch die Ausstattung der Immobilie spielt eine Rolle. Nachträglich eingebaute Böden, Anschlüsse und Steckdosen können für zusätzliche Kosten sorgen. Bei älteren Gebäuden kann es so zu einem hohen Renovierungsaufwand kommen. In diesem Fall sollten Sie einen Gutachter zu Rate ziehen und die Kosten mit in Ihren Finanzierungsplan integrieren. 
 

b. Bezahlung und Einschaltung eines Notars

Wenn Sie über den Kaufpreis verhandeln möchten, sollten Sie immer ein realistisches Gebot für Ihren Immobilienkauf abgeben. Eigentümer etwa könnten es bei der Verhandlung des Kaufpreises negativ auffassen, wenn Ihr erstes Gebot zu niedrig war. Wenn Sie sich geeinigt und eine verbindliche Zusage erteilt haben, wird der Kaufvertragsentwurf von einem Notar erstellt, den im Normalfall Sie als Käufer bestimmen können. Einigen Sie sich auf die Zahlungsweise des Kaufpreises und ob die Abwicklung über ein Notaranderkonto erfolgen soll. Dann unterziehen Sie den Vertrag noch einmal einer genauen Prüfung, da nach der Unterzeichnung keine Fragen mehr gestellt werden können. Die Originalurkunde verleibt in der Sammlung des Notars, der Kopien für beide Vertragsparteien erstellt. 
 

3. Wichtige Unterlagen für den Immobilien-Erwerb

a. Erwerb eines Hauses – erforderliche Unterlagen

Folgende Unterlagen sollten Sie beim Erwerb eines Hauses parat haben:
 
  • Energieausweis
  • Flurkarte
  • Grundrisse
  • Schnitt
  • Wohnflächenberechnung
  • Berechnung des umbauten Raumes / Brutto-Rauminhalt
  • Anliegerbescheinigung
  • Auszug aus dem Baulastenverzeichnis
  • Grundbuchauszug
  • Versicherungsschein der Gebäudeversicherung
  • Baubeschreibung
  • bei stillgelegten Erdtanks: Nachweis über das fachgerechte Stilllegen / Verfüllen
     

b. Erwerb einer Eigentumswohnung – erforderliche Unterlagen

Folgende Unterlagen sollten Sie beim Erwerb einer Eigentumswohnung parat haben:
 
  • Energieausweis
  • Flurkarte
  • Grundrisse
  • Wohnflächenberechnung
  • Anliegerbescheinigung
  • Auszug aus dem Baulastenverzeichnis
  • Grundbuchauszug
  • Wohngeldabrechnungen der letzten drei Jahre
  • Protokolle der Eigentümerversammlung der letzten drei Jahre 
  • aktueller Wirtschaftsplan 
  • Teilungserklärung mit Gemeinschaftsordnung, Aufteilungsplan, ggf. Änderungen der Teilungserklärung

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